DER BETRIEB
Betriebswirtschaft, Steuerrecht, Wirtschaftsrecht, Arbeitsrecht
Stand: Juni 2003

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DB vom 06.06.2003, Heft 23, Seite 1233 - 1237, DB0026236
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Freiwillige externe Berichterstattung über immaterielle Werte

Arbeitskreis „Immaterielle Werte im Rechnungswesen“ der Schmalenbach-Gesellschaft für Betriebswirtschaft e. V.

Prof. Dr. Dr. h.c. mult. Walther Busse von Colbe, Ruhr-Universität Bochum; Dr. Rolf Uwe Fülbier, Ruhr-Universität Bochum; Dr. Torsten Ganske (Arbeitskreisleiter), Deutsche Telekom AG; Prof. Dr. Thomas Günther, Technische Universität Dresden; Prof. Dr. Axel Haller, Johannes Kepler Universität Linz/A.; Dr. Matthias Hendler, KPMG Deutsche Treuhandgesellschaft AG; Prof. Dr. Isabel von Keitz, Fachhochschule Münster; Dr. Harald Köster, Henkel KGaA; Prof. Dr. Hans Peter Möller, RWTH Aachen; Prof. Dr. Bernhard Pellens (Arbeitskreisleiter), Ruhr-Universität Bochum; Achim Reinhold, ZDF; WP/StB Rüdiger Reinke, KPMG Deutsche Treuhandgesellschaft AG; Dr. Axel Risse, Aventis Pharma AG; Dr. Wolfgang Ritter, SAP AG; Matthias Scheller, Schering AG und German Weinberger, Deutsche Post AG.

Die gestiegene Bedeutung, die immateriellen Werten zukommt, stellt die interne und externe Berichterstattung von Unternehmen vor neue Herausforderungen. Um die Bilanzadressaten über den Stand und die Entwicklung von nicht bilanziell aktivierbaren immateriellen Werten zu informieren, entwickelte der Arbeitskreis einen Vorschlag, wie eine freiwillige ergänzende Berichterstattung gestaltet werden könnte, die auch nicht aktivierbare immaterielle Werte umfasst.

Artikel-Inhalt

  • I. Einleitung
  • II. Berichtsgrundsätze
  • III. Darstellungsvorschlag
    • 1. Grundlegender Berichtsaufbau
    • 2. Berichterstattung zu einzelnen Kategorien immaterieller Werte
  • IV. Zusammenfassung

I.Einleitung

Aufgrund des Strukturwandels hin zu einer erhöhten Bedeutung des tertiären Sektors in den Industrieländern kommt immateriellen Werten im Leistungserstellungsprozess eine herausragende Bedeutung zu. Immaterielle Werte sind beispielsweise die zwischen einem Unternehmen und seinen Kunden seit vielen Jahren bestehenden Beziehungen, das vorhandene Know-how des Unternehmens zur Gestaltung von Prozess- und Produkttechnologien oder die vom Unternehmen selbst entwickelten und weiter gepflegten Marken.

Immaterielle Werte werden dabei üblicherweise negativ abgegrenzt und als nicht monetäre Werte ohne körperliche Substanz beschrieben . Im Schrifttum existiert eine Fülle von Klassifikationsmöglichkeiten, die einerseits redundant und zum anderen nicht deckungsgleich sind. Der Arbeitskreis „Immaterielle Werte im Rechnungswesen“ hat in einer früheren Veröffentlichung in Anlehnung an Edvinsson/Malone

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