DER BETRIEB
Betriebswirtschaft, Steuerrecht, Wirtschaftsrecht, Arbeitsrecht
Stand: August 2008

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DB vom 22.08.2008, Heft 34, Seite 1813 - 1821, DB0297492
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Leitlinien zur Bilanzierung selbstgeschaffener immaterieller Vermögensgegenstände des Anlagevermögens nach dem Regierungsentwurf des BilMoG

Arbeitskreis „Immaterielle Werte im Rechnungswesen“ der Schmalenbach-Gesellschaft für Betriebswirtschaft e.V.

Dem Arbeitskreis „Immaterielle Werte im Rechnungswesen“ der Schmalenbach-Gesellschaft für Betriebswirtschaft e.V. gehören Prof. em. Dr. Dr. h.c. mult. Walther Busse von Colbe, Bochum; WP StB Dr. Marc Castedello, KPMG; Dr. Andreas Duhr, Deutsche Post World Net; Dr. Mark-Ken Erdmann, Bertelsmann AG; Dr. Jürgen Ernstberger, Universität Regensburg; StB Prof. Dr. Rolf Uwe Fülbier, WHU Vallendar; Prof. Dr. Thomas Günther, TU Dresden; Jörn Haberhauer, SAP AG; Elmar Hagemann, Deutsche Telekom; Prof. Dr. Axel Haller (Arbeitskreisleiter), Universität Regensburg; StB Prof. Dr. Matthias Hendler, Fachhochschule Oldenburg/Ostfriesland/Wilhelmshaven; Prof. Dr. Isabel v. Keitz, Fachhochschule Münster; Klaus Knoche, Metro AG; Dr. Harald Köster, Henkel AG & Co. KGaA; Dr. Mareike Kühne, Berlin; Prof. Dr. Hans Peter Möller, RWTH Aachen; Prof. Dr. Bernhard Pellens, Ruhr-Universität Bochum; Frank Petzoldt, ThyssenKrupp AG; Wilfried H. Rau, TUI AG; WP StB Rüdiger Reinke (Arbeitskreisleiter), Rölfs WP Partner AG; Frank Reuther, Freudenberg & Co. KG und Dr. Martin Schloemer, Bayer AG, als Mitglieder an.

Der Beitrag beleuchtet die Neuregelungen des Regierungsentwurfs des Bilanzrechtsmodernisierungsgesetzes (BilMoG) bezüglich der Bilanzierung von selbstgeschaffenen immateriellen Vermögensgegenständen des Anlagevermögens. Neben einer Erörterung der künftigen Konkretisierung des Vermögensgegenstandsbegriffs wird auf die Aktivierung von Entwicklungskosten, die Bewertung von aktivierten immateriellen Vermögensgegenständen und die verbleibenden Unterschiede zwischen den Regelungen des BilMoG und den IFRS eingegangen.

Artikel-Inhalt

  • I. Einleitung
  • II. Ansatz immaterieller Vermögensgegenstände nach BilMoG
    • 1. Konkretisierung des Vermögensgegenstandsbegriffs
    • 2. Ansatzverbot
    • 3. Immaterielle Vermögensgegenstände in der Entstehung
    • 4. Ansatzstetigkeit
    • 5. Übergangsvorschrift
  • III. Bewertung immaterieller Vermögensgegenstände nach BilMoG
    • 1. Erstbewertung
    • 2. Folgebewertung
  • IV. Vereinbarkeit von HGB-E und IFRS in der praktischen Anwendung
  • V. Zusammenfassung

I.Einleitung

Nach dem Referentenentwurf vom 8. 11. 2007 wurde am 21. 5. 2008 der Regierungsentwurf des Bilanzrechtsmodernisierungsgesetzes (BilMoG) veröffentlicht . Die angestrebte Modernisierung des HGB entspricht in großen Teilen einer Anpassung an die IFRS, die gleichzeitig den Anspruch erhebt, die Eckpfeiler der deutschen Bilanzierungstradition nicht aufzugeben und die Kosten der Abschlusserstellung nicht ungebührlich zu erhöhen . Laut RegE soll das deutsche Bilanzrecht eine vollwertige, kostengünstige Alternative zu den IFRS werden

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