DER BETRIEB
Betriebswirtschaft, Steuerrecht, Wirtschaftsrecht, Arbeitsrecht
Stand: Dezember 2015

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DB vom 18.12.2015, Heft 51-52, Seite 2950 - 2953, DB1167461
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Internationalisierung kleiner und mittelständischer Unternehmen: Herausforderungen und Gestaltungsoptionen

Prof. Dr. Dirk Holtbrügge

Prof. Dr. Dirk Holtbrügge ist Inhaber des Lehrstuhls für Internationales Management der Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg.

Kleine und mittelständische Unternehmen müssen international präsent sein, um von wachsenden Märkten zu profitieren und neue Trends frühzeitig zu erkennen. Eine wichtige Voraussetzung dafür sind Mitarbeiter mit internationaler Erfahrung und interkultureller Kompetenz. Die Internationalisierung muss zudem als zentrale Aufgabe der Geschäftsleitung wahrgenommen werden.

Artikel-Inhalt

  • I. Einleitung
  • II. Gesättigte Märkte in Deutschland und Europa erfordern internationale Präsenz
  • III. Marktorientierte und strategische Motive der Internationalisierung sind wichtiger als Produktionsverlagerungen aus Kostengründen
  • IV. Die internationale Präsenz von KMU ist auch wichtig zur Identifikation neuer Trends
  • V. Bündelung internationaler Kompetenz
  • VI. Erfordernis international orientierter und erfahrener Mitarbeiter
  • VII. Die Internationalisierung von KMU erfordert eine starke lokale Präsenz
  • VIII. Die Internationalisierung von KMU ist leichter in Märkten mit einer mittelständischen Tradition
  • IX. Ein Misserfolg bei der Internationalisierung sollte den Bestand der KMU nicht gefährden
  • X. Zusammenfassung

I.Einleitung

Die Bundessteuerberaterkammer (BStBK) veranstaltet in jedem Jahr ein betriebswirtschaftliches Symposium, um die Rolle des StB als erster Ansprechpartner, nicht nur für steuerliche Belange, für kleine und mittlere Unternehmen und seine Kompetenz auf dem Gebiet der betriebswirtschaftlichen DB 51-52/2015 S. 2951Beratung in das Bewusstsein der breiteren Öffentlichkeit zu rücken. Zum Thema „Unternehmen im Inland sichern – KMU international aufstellen“ diskutierten die Teilnehmer am 09.09.2015 auf dem 4. Betriebswirtschaftlichen Symposium in Berlin die Chancen und Risiken der Internationalisierung von KMU. Der folgende Beitrag wurde als Impulsreferat in acht Thesen gehalten.

II.Gesättigte Märkte in Deutschland und Europa erfordern internationale Präsenz

Mehr als 99% aller Unternehmen in Deutschland zählen zur Gruppe der kleinen und mittelständischen Unternehmen (KMU), d.h. Unternehmen mit weniger als 250 Beschäftigten und einem Jahresumsatz von weniger als 50 Mio. €.

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