StuW:
Steuer und Wirtschaft
Stand: Oktober 2007

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StuW vom 01.10.2007, Heft 04, Seite 336 - 342
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Die Pigou-Steuer im Dienste der Wettbewerbspolitik*

KLAUS HEINE / KATARINA RÖPKE

Artikel-Inhalt

  • I. Die Pigou-Steuer und das Wettbewerbsrecht
  • II. Statische oder dynamische Effizienz? Das Beispiel Microsoft
  • III. Die Pigou-Steuer als wettbewerbspolitisches Instrument
    • 1. Ordnungsrechtliche Instrumente im Überblick
    • 2. Die Pigou-Steuer – eine Wirkungsanalyse
  • IV. Diskussion: Steuern als wettbewerbspolitisches Instrument?

I. Die Pigou-Steuer und das Wettbewerbsrecht

Die zunehmende Komplexität wettbewerbsrechtlicher Fälle bringt Unsicherheit bei der Beantwortung der zentralen wettbewerbspolitischen Frage mit sich, ob eine Wettbewerbsbeschränkung notwendig zur Steigerung der (dynamischen) Effizienz ist oder ob es sich um eine missbräuchliche Ausnutzung einer marktbeherrschenden Stellung handelt, die die Effizienz des Marktsystems herabsetzt. Die sich dabei ergebenden Schwierigkeiten bei der Abwägung zwischen statischen und dynamischen Effizienzzielen, also der Verbesserung der (statischen) Allokation von Gütern und Faktoren auf der einen Seite und der Förderung von Innovationen auf der anderen Seite, zeigen Schwächen und Grenzen des traditionellen kartellrechtlichen Instrumentariums auf und geben Anlass, nach Lösungsalternativen zu suchen. Vor diesem Hintergrund soll in dem vorliegenden Beitrag die Pigou-Steuer auf ihre Tauglichkeit als ein solches alternatives Instrument näher untersucht werden.

Die Pigou-Steuer,

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